"Am Ende ist nicht alles gut, aber es gibt eine Lösung."


Wirtschaftsmediation ist ein spezieller Anwendungsbereich der Mediation für unternehmensbezogene Konflikte. Diese Konflikte können beispielsweise bestehen zwischen Lieferanten und Kunden, Mitarbeitern, Anteilseigenern und Geschäftsführung oder Betriebsrat und Geschäftsführung.

 

Wirtschaftsmediation ist grundsätzlich in Fällen geeignet, in denen wegen der zu erwartenden Länge eines Gerichtsverfahrens und der damit einhergehenden Kostenrisiken der Verandlungsweg die effizientere Lösung des Konflikts darstellt und/oder die Parteien über den konkreten Einzelfall hinaus an einer dauerhaften einvernehmlichen Regelung interessiert sind.

 

Stellen Sie sich vor: Die Kinder eines seit über 30 Jahren erfolgreichen Familienunternehmens geraten nach dem frühen Tod der unumstrittenen Allein-Geschäftsführerin in einen Nachfolgekonflikt. Ist es da nicht um des lieben Friedens Willens für jeden ein Bedürfnis, schnell wieder in Frieden miteinander arbeiten zu können? Allerdings ein gerichtliches Urteil, wo die eine Partei gewinnt und die andere verliert, trägt nicht unbedingt dazu bei, das in Zukunft wieder miteinander geredet werden kann. Was glauben Sie ist wichtiger, ein Phyrrussieg vor Gericht oder eine nachhaltige familiäre Beziehung?

 


Vorteile der Wirtschaftsmediation:


Mediation ist eine Alternative zu einem langwierigen Gerichtsverfahren, denn

 

  1. Mediation verringert das Kostenrisiko erheblich;
  2. Mediation spart wertvolle Zeit gegenüber einem Gerichtsprozeß;
  3. Mediation schont Ihre Kraftressourcen in einer ohnehin belastenden Situation;
  4. die Medianten gestalten Verlauf und Ausgang des Verfahrens aktiv mit;
  5. die Medianten gelangen letzendlich zu einer nachhaltigeren Konfliktlösung.

So arbeite ich als Mediator:


"Bei der Lösung geht es weniger darum, Recht zu bekommen, sondern vielmehr darum, eine faire Lösung zu finden."
"Bei der Lösung geht es weniger darum, Recht zu bekommen, sondern vielmehr darum, eine faire Lösung zu finden."

Meine Aufgabe besteht darin, als "neutraler Vermittler" Sie

  1. durch die einzelnen Phasen des strukturierten Mediationsverfahrens zu leiten;
  2. eine Gesprächsatmosphäre zu schaffen, die den Beteiligten wieder eine ergebnisorientierte Verständigung ermöglicht;
  3. Sie in dem Prozeß zu unterstützen, selbst verbindliche Vereinbarungen zu finden und zu gestalten;
  4. auf einen respektvollen Umgang miteinander zu achten und für die Einhaltung von Gesprächsregeln zu sorgen;
  5. jedem ausreichend Zeit zu geben, seine Sichtweisen darzustellen.

So gehe ich vor:


  1. Der Mediator informiert sich über den Sachverhalt. Er setzt sich mit Ihnen und dem/die weiteren Beteiligten in Verbindung, um die konkrete Vorgehensweise zu besprechen. Wenn alle Parteien einer Mediation zustimmen, wird ein Termin vereinbart.
  2. Beim ersten Kennenlernen erläutere ich Ihnen das Mediationsverfahren und die Verhandlungsregeln.
  3. Sie erhalten danach Gelegenheit, den Sachverhalt aus Ihrer Sichtweise zu schildern und das Thema zu bestimmen.
  4. Ich achte darauf, dass jeder von Ihnen ausreichend Gehör erhält und gegenseitiges Verstehen und Akzeptieren möglich wird.
  5. Im Gespräch analysieren wir Ihren Konflikt. Die hinter unterschiedlichen Sichtweisen stehenden Interessen, Gefühle und Zielsetzungen werden deutlich. Anfänglich formulierte Forderungen und Ziele können in Kenntnis der wechselseitigen Beweggründe neu bewertet werden.
  6. Durch diesen Prozeß erreichen wir eine Erweiterung des Verhandlungsspielraums und ermöglichen Lösungen, die für alle Beteiligte gewinnbringend sind.
  7. In einem letzten Schritt werden die einvernehmlichen Lösungen schriftlich festgehalten.